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Gelesen im November


"The girl on the train" von Paula Hawkins

Rachel ist eine junge Frau, die wegen Alkohol ihre Ehe zerstört und auch ihren Job verloren hat. Damit ihre Freundin, bei der sie zur Zeit lebt, nichts von der nicht mehr vorhandenen Arbeit erfährt, pendelt Rachel täglich mit dem Zug nach London.

Während der Fahrt beobachtet sie immer einige Häuser, die in ihrem ehemaligen Wohnviertel liegen. Dabei fällt ihr ein junges Pärchen besonders ins Auge. Jess und Jason, so wie Rachel sie nennt, führen in ihrer Fantasie eine perfekte Beziehung.

Doch eines Tages sieht Rachel aus dem Fenster des Zuges, dass Jess einen Mann umarmt und küsst, der nicht ihr Ehemann ist.
Einige Tage später erfährt Rachel, dass Jess (im wirklichen Leben Megan genannt) als verschwunden gilt.
Ob dieser fremde Mann etwas mit dem Verschwinden zu tun hat?

Rachel macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und erfährt dabei, dass sie selbst am Abend des Verschwindens der jungen Frau in der Nähe von Megans Haus war. Daran kann sie sich aber nicht erinnern, da sie wie üblich zu viel Alkohol getrunken hat.

Doch langsam erinnert sie sich an einige Brocken. Aber kann sie ihrem Gedächtnis trauen oder ist es doch nur eingebildet gewesen? Wird sie die Wahrheit rausfinden können?

Mein Fazit:

Ich bin ganz zufällig auf dieses Buch gekommen. Beim letzten Kinobesuch habe ich den Aufsteller gesehen und bin neugierig geworden. Zu Hause angekommen wollte ich wissen worum es in dem Film geht. Dabei fand ich raus, dass es eine Verfilmung von Paula Hawkins Roman ist. Nach dem ich mir die Kurzbeschreibung des Buches durchgelesen habe, wollte ich es haben. Also gleich bestellt.

Paula Hawkins versteht es gut, ihre Charaktere zu beschreiben. So fühlt der Leser mit jedem einzelnen Akteur mit. Da nicht gleich alles verraten wird, bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend.

Die Geschichte wird aus Sicht von drei Frauen erzählt: Rachel, Megan und Anna (die neue Frau von Rachels Ex).
Am Anfang muss sich der Leser daran gewöhnen, mit der zeitlichen Reihenfolge mitzukommen.

Das Buch ist einfach geschrieben und liest sich daher sehr schnell. Durch die ständig aufbauende Spannung mochte ich das gar nicht mehr weglegen.

Ich wurde nicht enttäuscht und kann es daher weiter empfehlen.





"Die Therapie" von Sebastian Fitzek

Viktor Lorenz ist ein erfolgreicher Psychiater aus Berlin. Vor 4 Jahren ist seine 12-järige Tochter Josy spurlos verschwunden. 
Um dem Alltag zu entfliehen und etwas Klarheit in seine Gedanken zu bekommen, flieht Viktor auf die Nordseeinsel Parfum. Dort möchte er sich auf ein Interview mit Bunte vorbereiten.

Doch er bekommt keine Ruhe, da plötzlich eine junge Frau, Anna, auftaucht. Sie leidet an Verfolgungswahn und möchte von Viktor therapiert werden.

Da der Psychiater aber seit des Verschwindens seiner Tochter nicht mehr praktiziert, versucht er Anna loszuwerden. Aber sie lässt nicht locker. Daraufhin lässt Viktor sich auf eine Therapie ein.

Was Anna ihm erzählt lässt Viktor erschaudern, denn es gibt Parallelen zwischen der Geschichte von Anna und der verschwundenen Josy.

Weiß Anna etwa mehr als sie zugibt?

Mein Fazit:


Das Buch liest sich sehr leicht, so hatte ich das in zwei Tagen durch. Ein anderer Grund dafür war die Spannung. 

Ich habe ja schon geschrieben, dass die Spannung mir bei "Das Kind" gefehlt hat. "Die Therapie" ist da das komplette Gegenteil. Bis zum letzten Satz war sie drin.

Auch wird der Leser ständig auf neue Fährte geführt. Man meint zu wissen, was als nächstes passiert. Doch dann nimmt der Fall eine Wendung.

Es gibt unterschiedliche Meinungen zu diesem Buch. Meine ist: Ich mochte das lieber als "Das Kind". Diesmal wurde ich von der Geschichte gefesselt und mitgenommen.


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