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Monatlicher Putzplan für ein sauberes Zuhause


Letztes Jahr habe ich dir in dem Post Wohnraumaufteilung  erzählt wie ich unsere Wohnung sauber bekomme. Damals habe ich viel Zeit zu Hause verbracht und dem entsprechend konnte ich mir eine Woche für eine Zone nehmen.

Es hat sich etwas geändert...

Im Dezember habe ich ein 4-wöchiges Praktikum absolviert und zwar in einer Stadt zu der ich erstmal eine Stunde fahren muss. Und das ist nur die einfache Strecke.

Während des Praktikums habe ich meinen Arbeitsvertrag unterschrieben und darf ab sofort das machen was mir auch Spaß bereitet.

Schon vor Antritt des Praktikums habe ich mir Gedanken gemacht wie ich alles zu Hause schaffen soll. Dabei bin ich auf die Idee gekommen, meine wöchentliche Zonenaufteilung anders zu gestalten.

Und zwar habe ich für jeden Tag des Monats eine Aufgabe niedergeschrieben, die zu erledigen wäre. Die Zonenaufteilung erfolgt nun täglich, indem ich an jedem Tag der Woche mir eine Zone vornehme. Natürlich wird da nicht alles erledigt, was ich damals in einer Woche gemacht habe. Es wird lediglich der grobe "Schmutz" entfernt. Für das intensivere habe ich ja nun meine monatlichen Aufgaben.

So sieht es aus

Fast alle Aufgaben, die ich täglich zu erledigen habe, sind eher Kleinigkeiten. Diese müssen aber auch erledigt werden, denn ich möchte nicht wieder zum Anfang. Dafür habe ich jetzt viel Kraft und Zeit investiert, um unsere Wohnung vorzeigbar zu machen.

Jede Aufgabe kann zwischendurch erledigt werden. Entweder gleich früh am morgen oder auch mal abends nach der Arbeit.


Und das sind die Aufgaben:

1. Spinnweben beseitigen: hier gehe ich einfach mit dem Staubwedel durch die Deckenecken und Lampen. Dauert nicht mal 5 Minuten und die erste Aufgabe des Monats ist erledigt.

2. Blumen abstauben: diese wurden immer von mir vergessen. Fürs Gießen ist mein Mann zuständig, daher habe ich sie nie beachtet. Bis ich letztens mal mit dem Finger rübergewischt habe. Es war ein kleiner Schock für mich, dort so viel Staub zu entdecken. Daher habe ich diesen Punkt auf die Liste gesetzt.

3. Backofen reinigen: Dieser wird bei uns regelmäßig benutzt und wir achten schon drauf, dass nichts daneben geht. Aber manchmal schafft es doch ein Krümmel aus der Auflaufform und brennt an. Wer kennt es nicht? Der Backofen ist nicht unbedingt mein Liebling zu putzen, aber wenn ich es nicht mal einmal im Monat schaffe, den zu reinigen, wird es unappetitlich.

4. Dunstabzugshaube reinigen: Wer jeden Tag kocht weiß wie eine Dunstabzugshaube nach einem Monat aussehen kann. Daher wird sie bei mir immer mal zwischendurch gewischt und einmal im Monat richtig gereinigt, Filter inklusive.

5. Heizkörper wischen: auch das ist eine Sache, die schnell erledigt ist. Und da wir nicht so viele haben, bin ich in 10 Minuten durch.

Bildquelle: Canva
6. Fenster putzen: hier ist nicht das ganze Fenster gemeint. Ich wische lediglich die Glasteile, also das Fenster selbst. Den Rahmen mache ich zwei mal im Jahr mit. Das sollte reichen. Oder? Wie oft machst du den Rahmen sauber?

7. Fußleisten wischen: das ist auch eine schnelle Nummer. Da die meisten Fußleisten eh durch Möbelstücke bedeckt sind, habe ich nicht viel zu wischen.

8. Wasserkocher entkalken: wir benutzen einen Wasserfilter für den Wasserkocher und den Kaffeeautomaten. Aber trotzdem müsste ich den Wasserkocher regelmäßig entkalken. Denn es sammelt sich doch so einiges am Boden an.

9. Türen wischen: Unsere Türen sind weiß und manchmal hinterlassen wir mal hier und dort fettige Abdrücke. Oder es bleiben Spuren von dem Staubsauger dran (schwarze Streifen), die ich aber mit einem Radierschwamm schnell wegkriege.

10. Kühlschrank: nein, keine Sorge, der wird nicht jeden Monat aufgetaut und grundgereinigt. Hier wische ich nur die Regal ab und die Türen von außen.

11. leere Gläser in die Tonne bringen: das erledige ich mal auf dem Weg zum Einkauf. Da wir leere Gläser unter der Spüle aufbewahren, können wir nicht immer viel dort stehen lassen. Deswegen reicht es einmal im Monat, die wegzubringen.

12. Regale in der Wohnwand abstauben: diese Regale werden durch die Türen abgeschirmt, daher kommt da nicht so viel Staub dran.

13. Unter der Spüle wischen: auch hier passe ich schon zwischendurch auf, dass es nicht zu dreckig wird. Wenn mir auffällt, dass mein Teebeutel auf dem Weg zum Mülleimer Spuren hinterlassen hat, dann wische ich alles sofort weg. Doch manchmal entgeht mir das in der Eile. Aus diesem Grund habe ich diesen Punkt auf meine Liste gesetzt.

14. Den Filter der Waschmaschine reinigen: dies wird sogar von dem Hersteller unserer Waschmaschine empfohlen.

15. WC-Teppiche waschen: da wir welche von einem berühmten schwedischen Möbelhaus haben, die  nur aus Stoff bestehen, ist es kein Problem sie mal in die Wäsche zu schmeißen.

16. Teleskopregal wischen: da ist unser Regal über der Badewanne. Dort steht alles drauf, was man zur täglichen Hygiene braucht: Shampoo, Duschgel und noch einiges mehr. Obwohl das Regal öfters mit Wasser inVerbindung kommt, sammelt sich dort trotzdem viel Staub an.

17. Rohre reinigen: habe ich schon erwähnt, dass ich haare? Schlimmer als ein Haustier. Ständig sind die Rohre im Bad mit meinen Haaren verstopft. Dem beuge ich vor, indem ich monatlich die Rohre mal reinige.

18. Tagesdecken von der Couch waschen: vielleicht überdenke ich diesen Punkt, denn ich habe festgestellt, dass es auch ausreicht, die Decken einmal im Quartal zu waschen. Was sagst du dazu?

19. Stühle und Tisch in den Essbereichen wischen: wir haben sowohl in der Küche eine kleine Essecke als auch im Wohnzimmer einen Essbereich. 

20. Bügelbrett abwischen: hast du schon mal darauf geachtet wieviel Staub sich da absetzt?

21. Couchtisch ausmisten: wir haben die Angewohnheit, einige Flyer oder Prospekte mit Angeboten dort liegen zu lassen. Mit der Zeit sammelt sich doch einiges an. Und dann stelle ich fest, dass vieles nicht mehr gültig ist. Also weg damit.

22. Küchenschränke sortieren: hier geht es nicht darum, alles neu zu gestalten. Das ist eher so, dass ich mal schaue, ob Gewürze noch ok sind oder ob ich welche nachkaufen sollte. Kurzer Blick in die Schränke mit Plastikdosen schmeißen und da für Ordnung sorgen. Oder auch mal was abwischen, wenn mal etwas daneben gegangen ist.

23. Telefon reinigen: ja, wir haben tatsächlich noch Festnetz. Und das soll auch so bleiben. Im Laufe der Zeit sammelt sich so einiges auf dem Telefon an: Make-Up oder auch Mal das Hautfett (hat jeder). Auch wenn ich das meistens nach jedem Telefonat kurz mit der Hand abwische, ist es trotzdem nicht clean. 


Bildquelle: Canva
24. Schreibtisch aufräumen: hier geht es eher um die Schubladen. Ich versuche den Schreibtisch jedes mal sauber und ordentlich zu hinterlassen. Dafür schmeiße ich aber gerne was in die Schubladen rein.  Irgendwann sind sie voll mit irgendwelchem Zeug, von dem ich nicht mehr weiß was es ist. Deswegen werde ich mich einmal im Monat mit den Schubladen befassen.

25. Kleiderschranktüren wischen: auch die sind weiß und matt. Da wir keine Türgriffe haben, schieben wir die Türen mit den Händen. Und hinterlassen unsere Handabdrücke drauf.

26. Tagesdecke vom Bett waschen: auch hier überlege ich, ob es sinnvoll ist. Vielleicht reicht es auch aus, die alle zwei Monate zu waschen. Sie liegt ja nur da und wird abends vom Bett ordentlich weg- und morgens wieder draufgelegt.

27. Sofas und den Sessel staubsaugen: auch hier ist das Problem mit den Haaren akut. Vor allem die Couch im Wohnzimmer muss sehr darunter leiden. Ich sauge sie schon so zwischendurch, das ist aber eher oberflächlich.

28. Haarbürsten und Kämme reinigen: eigentlich entferne ich nach jedem Kämmen die Haare. Aber es sammeln sich doch komische Sachen in den Bürsten an :). Daher werden sie bei mir einmal im Monat richtig gereinigt. Wie ich das mache, habe ich hier beschrieben.

Die Tage vom 29. bis 31. habe ich weggelassen, da sie nicht in jedem Monat vorhanden sind. Und so habe ich einige Tage "frei". Oder wenn ich merke, dass ich mit einer Aufgabe zeitlich nicht zurecht komme, dann habe ich die Möglichkeit, sie noch auf diese "freie" Tage zu schieben.


Flexibilität

Das ist das Gute an dem System von FlyLady. Ich kann es so auf mich zuschustern wie es mir passt. Wenn sich etwas an meiner Lebenssituation ändert, passe ich das System an mich an und nicht andersrum. Ich bleibe flexibel und habe dabei trotzdem ein schönes und sauberes Zuhause.


Wie gefällt dir diese Idee mit den monatlichen Aufgaben? Praktizierst du vielleicht schon sowas ähnliches? Lass mich mehr über deine häuslichen aufgaben wissen. Wie organisierst du deinen Haushalt? Ich freue mich über deine Antworten!!!


Kommentare

  1. Ich habe auch so ein ähnliches System, aber bei deiner Liste kommt mir meine Wohnung ja fast dreckig vor! Also so viel und so oft putzen tu ich definitiv nicht. Zumindest nicht sowas wie Bügelbretter :D
    Aber eigentlich haste Recht, müsste schon mal gemacht werden!
    Auf jeden Fall sehr sinnvoll!
    Tagesdecke finde ich reicht im Quartal. Bei den Sofadecken ist halt die Frage, wie viel ihr sie benutzt :)
    Liebe Grüße, Dorie
    www.thedorie.com

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    1. Hallo Dorie,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Das Bügelbrett ist neu dazu gekommen. Denn vorher habe ich das auch nie so regelmäßig geputzt. Da ich aber jede Woche bügele bleibt da viel Staub von der Kleidung dran. Vielleicht bin ich auch zu pingelig was das angeht ;). Daher mach dir keine Sorgen, ich glaube nicht, dass Deine Wohnung dreckig ist.

      Die Tagesdecken nutze ich täglich. Ich muss mich immer auf der Couch da reinkuscheln, sonst ist es irgendwie ungemütlich. Ich glaube aber trotzdem, dass es doch einmal im Quartal ausreicht. Danke für Deine Bestätigung.

      LG
      Kristina

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  2. Gute Idee .. werd mal sehen ob ich das für mich auch so (oder ähnlich) umsetzen kann

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    1. Liebe Cornelia,

      vielen Dank für Deine Worte.

      Freut mich, dass Dir der Blogpost gefallen hat. Lass es mich wissen ob die Umsetzung geklappt hat.

      Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende!

      LG
      Kristina

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  3. Hallo,

    also ich habe auch so einen Haushalts-/Putzplan und muss sagen, dass ich es ohne diesen nicht schaffen würde, hier strukturiert Ordnung zu halten und für Sauberkeit zu sorgen. Früher habe ich so etwas immer belächelt ;), heute bin ich sehr froh darüber!

    Liebe Grüße, Lisa

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    1. Hallo Lisa,

      Danke für deinen Kommentar. Auch ich hielt früher nichts von Putzplänen, heute sehe ich das anders. Und bin froh, dass es jetzt im Haushalt auch alles klappt.
      Kann ich nur jedem empfehlen, so etwas ähnliches zu machen.

      LG
      Kristina

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  4. Bewegung im Alltag finde ich wirklich super wichtig!
    ich bin an sich ein absoluter Bewegungsjunkie, aber wenn ich z.B. mal wieder in einer Lernphase fürs Studium bin, dann muss ich auch mehr Bewegung noch im Alltag einbauen :)
    tolle Tipps dafür!

    einen schönen Donnerstag,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

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    1. Hallo Tina,

      es würde mich mal interessieren wie du von "Mehr Bewegung im Alltag" hierher verwiesen worden bist ;)

      Bei mir ist es auch so. Wenn ich damals für all die Prüfungen gelernt habe, dann war die einzige Bewegung mal zur Küche, um etwas Essbares zu holen. Zum Glück ist es erstmal vorbei.

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      LG
      Kristina

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