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Kalender vs. Bullet Journal

Warum solltest du überhaupt einen Kalender haben?



Im 21. Jahrhundert ist es leider so, dass wir immer mehr Informationen von ausserhalb bekommen, die wir verarbeiten müssen. 

Wir kriegen ständig neue Nachrichten, die uns zu einer Aktion erfordern. Der Chef kommt ins Büro
und möchte einen bestimmten Bericht für das Meeting vorbereitet haben. Der Geburtstag deiner besten Freundin steht an und du musst dafür noch so einiges erledigen. Und, und, und

Da es mit der Zeit sehr schwierig wird alles im Kopf zu behalten, wäre ein Kalender oder ein Planer sehr sinnvoll. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, entweder du kaufst dir einen vorgefertigten Kalender oder du hast einen Bullet Journal, wie ich ihn habe.

Wochenplaner, To-Do-Liste


Was ist Bullet Journal


Das System hat sich ein US-amerikanischer Designer Ryder Carroll ausgedacht. Er hat lange überlegt, wie er sowohl berufliche als auch die privaten Aufgaben und Termine moderner unter einen Hut bekommen könnte. 

Hier geht es darum, den Monat, die Woche und den Tag zu verplanen. Es ist ein codiertes System, das endlich Ordnung in deine Planung reinbringt.

Und das gute dabei ist, du brauchst nichts besonderes dafür, nur ein Notizbuch deiner Wahl, einen oder mehrere (wenn du es gerne bunt hast) Stifte und schon kannst du loslegen.

Der Aufbau

Auf den ersten Seiten machst du das Inhaltsverzeichnis. So hast du immer die richtige Seite parat wenn du nach etwas bestimmten suchst.

Danach legst du für jede Art von Ereignissen (Termin, Aufgabe, Event) ein Zeichen, den so genannten Key, fest. Zum Beispiel kannst du alle Termine mit einem Kreis vorne versehen. Damit sorgst du für mehr Übersicht im Tagesablauf.

Der nächste Schritt ist die Monatsübersicht, wie du sie gestaltest ist dir überlassen. Ich habe einige ausprobiert und konnte mich noch nicht entscheiden, welche ich lieber habe. Alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Kalender vs.  Bullet Journal

Zum Weiteren kannst du für einen Monat Ziele festlegen, die du in den nächsten 30-31 Tagen erreichen möchtest.

Auch bei der Tagesübersicht kannst du deiner Fantasie freien Lauf geben. Wie du diese gestaltest, ist dir überlassen. Viele Anregungen gibts es auf Pinterest oder Instagram.

In deinem Bullet Journal kannst du ausserdem alles reinschreiben, was dich beschäftigt. Ob es eine Checkliste oder die Urlaubsplanung ist.

Noch mehr Informationen zu Bullet Journal findest du hier. Das ist die offizielle Seite von dem System. 



Der Kalender

Wir alle haben schon einen Kalender besessen. Ob es ein Taschen- oder ein Tischkalender. Jeder kennt ihn, viele benutzen ihn.

Der Aufbau ist unterschiedlich, mal hat man eine Seite für einen Tag, machmal aber eine Doppelseite für die ganze Woche. Dadurch wurde mir der Platz entweder zu viel oder zu wenig.



Mein Fazit

Seit Januar dieses Jahres bin ich auf Bullet Journal umgestiegen. Der Hauptgrund war, dass mein Notizbuch sich nach mir richtet. Und ich habe es noch nicht bereut.

Wenn ich nur zwei Aufgaben an einem Tag zu erledigen habe, vergeude ich keinen Platz und schreibe den nächsten Tag weiter. Es gibt aber auch Tage wo ich doch etwas mehr zu erledigen habe und eine volle Seite in Anspruch nehme. 

Durch einen Habit Tracker habe ich eine Übersicht über meine Gewohnheiten.

Ich brauche nicht für jeden Lebensbereich jeweils ein Notizbuch, es ist alles in einem drin. 

Der einzige Nachteil, den ich am Anfang noch hatte, ist die Terminierung für die Zukunft. Das heißt im Februar konnte ich keinen Termin für April machen, da ich noch keine Monatsübersicht habe. Aber hier habe ich mir Abhilfe geschaffen, indem ich mir alle Monate schon mal aufgemalt habe. So steht jetzt nichts einem Termin in der Zukunft im Weg.


Ich habe in meinem Leben schon einige Kalender gehabt, war aber nie motiviert, diese länger als 2 Monate zu führen. Anfangs war ich immer sehr euphorisch aber mit der Zeit ließ das Gefühl nach. Mir wurde es schnell langweilig, da es wenig Freiraum für Fantasie gab. 

Daher bleibe ich bei meinem Bullet Journal und versuche noch mehr Kreativität reinzubringen :-)


Wie siehts bei dir aus? Bist du ein Kalender-Fan? Wie führst du deine Aufgabenliste?


Kommentare

  1. Ich habe auch einen Kalender, zugegeben aber auch erst seit drei oder vier Jahren. Dann wurden es auf einmal zu viele tägliche Aufgaben, die ich mir merken musste. Allerdings stehen dort selten zeitlich festgelegte Termine drin (außer Zahnarztbesuche oder wenn ich mich zu einer bestimmten Zeit mit jemanden treffen muss/möchte), sondern es ist eher eine reine Auflistung von Aktitiväten, die ich an diesem Tag unterbringen möchte. Da sie keinerlei Reihenfolge folgen, kann ich nach Lust und Laune variieren, wann ich was mache. Es gibt ja Menschen, die genau festlegen, wann sie was wie lange machen, aber das kann ich nicht. Manchmal möchte ich mehr Zeit für eine Sache investieren als ich vorab vielleicht festgelegt hätte. So habe ich zwar alles auf einem Blick parat, habe aber keinen Stress durch selbstfestgelegte Termine. :)

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