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Minikreuzfahrt

Color Line

Liebe Passagiere,

die Color Line legt in wenigen Minuten ab. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Fahrt und einen schönen Aufenthalt....

Es geht nämlich

Von Kiel nach Oslo

Es war schon immer mal ein Traum von mir eine Kreuzfahrt zu machen. Da weder mein Mann noch ich nie auf solchen Reisen unterwegs waren wollten wir erstmal mit einer Minikreuzfahrt unsere Seetauglichkeit testen.

Und dazu bieten sich einem Schleswig-Holsteiner einige Gelegenheiten. Wir haben uns für die Color Line entschieden, die uns für einige Stunden nach Oslo und zurück brachte.

Was sprach dafür?

Unsere "Probefahrt" sollte nicht zu lange gehen. Denn falls es doch passieren sollte, dass einer von uns seeuntauglich wird, dann kann man es absehen, dass es bald ein Ende hat. Bei einer richtigen Kreuzfahrt müsste man dann mindestens eine Woche warten, bis man zu Hause angekommen ist. 

Zum zweiten hatten wir die Möglichkeit die Hauptstadt von Norwegen in einigen Stunden zu erkunden. Da ich mir mal vorgenommen habe irgendwann mal alle Hauptstädte von Europa zu bereisen, hat es sehr gut gepasst.

Auch der Weg nach Kiel war für uns kein Problem, da wir nur ca. eine Stunde davon entfernt wohnen. 

Also haben wir nicht lange überlegt und haben die kleine Reise gebucht. Das geht übrigens ganz gut online. Sollte die Bestellung am Telefon abgegeben werden, werden noch Service-Gebühren erhoben. Ich meine das waren mal 19,00 €, die haben wir uns gespart.

Das Schiff


Wie gesagt, bis auf die Fähre Glückstadt-Wischhafen habe ich kein größeres Schiff von innen life gesehen. 

Dementsprechend war ich von Anfang an gleich überwältigt. Beim Eintreten der Color Line sah ich nur Lichter, Schilder und viele Menschen. Da wir nicht die einzigen waren, die auf ihre Kajüte wollten, mussten wir uns den Weg zu den Fahrstühlen etwas erkämpfen.




Bei den Fahrstühlen haben wir erstmal gesucht welcher wohin ging. Denn es gibt mehrere, und die "landen" nicht auf jedem Deck. Irgendwann haben wir doch den richtigen Fahrstuhl erwischt und waren auch auf dem richtigen Deck. 

Aber damit war die Suche noch nicht vorbei. Warst du schon mal auf einem Schiff? Ohne meinen Mann hätte ich mich da nicht zurecht gefunden. 

Die Kajüte



Die Kajüte ist für zwei Personen ausreichend. Viel Platz zum bewegen ist da nicht drin. Zum Glück haben wir auch nur eine Reisetasche für uns zwei genommen. Diese konnten wir in der Garderobe irgendwie verstauen. Bei Koffern wäre es problematisch.

Wir hatten zwar kein Fenster, aber so im Nachhinein war das auch gut so. Denn unser Deck war das unterste, das erste was über dem Parkdeck ist. Und wir hatten auf der Rückfahrt einen starken Seegang. Hätte ich das am Fenster noch sehen können wäre mein Magen vielleicht nicht so stark geblieben.

Ausserdem haben wir uns die meiste Zeit eh draussen aufgehalten, daher war ein Fenster für uns nicht so wichtig.

Auch das Bad ist praktisch eingerichtet. Es ist nur das Nötigste vorhanden. Waschbecken mit einigen Ablagemöglichkeiten, WC und eine enge Dusche. Damit hatte ich persönlich aber keine Probleme. Ich wollte ich ja auch nicht stundenlang unter der Dusche aufhalten.


Meine Empfehlung

Bevor ich zu unserem Aufenthalt in Oslo komme, möchte ich dir noch etwas empfehlen. Das solltest du auf jeden Fall machen wenn du auch mal diese Strecke fährst.

Schaue dir den Sonnenaufgang an.

Ich bin dafür extra um 5:00 Uhr aufgestanden, habe mich warm angezogen, die Kamera geschnappt und bin raus. Mein Mann wollte lieber schlafen. Aber ich habe es auch alleine genießen können.

Zuerst wollte sich die Sonne noch nicht zeigen, da es noch relativ bewölkt war. Aber als sie dann endlich mal rauskam, habe ich es nicht bereut, so früh aufgestanden zu haben.

Aber überzeuge dich mal selbst:


Nur ein kleiner Tipp am Rande:

Wenn du mal mit der Color Line unterwegs bist, dann erkundige dich vorher wann die Zeit für den Sonnenaufgang ist. Er ist nämlich immer unterschiedlich 😉

Und jetzt komme ich zu den wichtigen Ereignissen:

Oslo

Da ich diejenige bei uns bin, die die Planung macht, habe ich lange überlegt was wir in 4 Stunden in Oslo anstellen könnte.

Da ich von Oslo noch nicht viel kannte, habe ich das Internet mir zur Hilfe genommen. Um ehrlich zu sein, wusste ich gar nicht, was es so alles Sehenswertes in Oslo gibts.

Doch nachdem ich die Sehenswürdigkeiten-Karte von Oslo angeschaut habe ist mir schnell klar geworden wo wir hingehen. Wichtig für uns war, dass jede Sehenswürdigkeit in der Nähe des Hafens liegt und zu Fuß erreichbar ist. Denn wir wollten uns nicht noch mit den Fahrplänen von öffentlichen Verkehrsmitteln uns auseinandersetzen.

Natürlich hätten wir auch auf dem Schiff eine Stadtrundfahrt buchen können, aber wir waren an dem Wochenende Low-Budget unterwegs. Das heißt für uns, keine Kosten für die Sehenswürdigkeiten. Und es gibt einige, die nichts kosten.

Sehenswürdigkeiten

Der Frognerpark

dieser Park ist öffentlich und kostet damit auch keinen Eintritt. 

In dem Frognerpark findest du diverse Granit-Skulpturen des Bildhauers Gustav Vigeland. 

Das war interessant, diese Skulpturen sich mal anzuschauen. Alle sind nackt und den Sinn der Skulptur habe ich nicht verstanden. Ich habe mich wieder in die Schulzeit zurückversetzt gefühlt, als die Deutschlehrerin bei irgendeiner Interpretation wissen wollte, was der Schriftsteller uns mit seinem Text sagen wollte :-)




 Zu diesem Park haben wir uns ein Taxi genommen, denn wir konnten die Entfernung nicht so einschätzen. Von da aus waren wir aber immer zu Fuß unterwegs.

Königliches Schloss




Das ist schon ein riesiges Gebäude mit schönen Grünanlagen. Leider haben wir bis auf diese Statue kein königliches Familienmitglied gesehen. Oder sie waren so inkognito unterwegs, dass wir das gar nicht gemerkt haben.


Das Rathaus von Oslo


Hier sind wir nur vorbeigelaufen weil wir zu einer anderen Sehenswürdigkeit wollten. Erst im Nachhinein habe ich erfahren, dass es das Rathaus von Oslo ist.

Das Opernhaus


Dieses Opernhaus ist noch relativ neu. Es wurde erst im April 2008 gebaut.

Von dem Dach des Opernhauses hat man einen tollen Ausblick über Oslo. Vorausgesetzt das Wetter macht mit. Bei guter Sicht kann man sogar die Sprungschanze sehen.

Hier ein paar Bilder, die ich vom Dach des Opernhaus geschossen habe:


Auf diesem Foto kannst du die Sprungschanze erahnen, oder?


So haben wir die Zeit sinnvoll in Oslo genutzt. Wie gesagt, wir waren fast nur zu Fuß unterwegs und haben es noch rechtzeitig aufs Schiff geschafft. Wobei ich zwischendurch echt Bedenken hatte, ob wir das schaffen. Wir haben kurz mal die falsche Richtung eingeschlagen, aber zum Glück ging es doch gut.

Übrigens hatten wir auch Glück mit dem Wetter in Oslo gehabt. Es war zwar bewölkt und etwas grau, wir sind dennoch trocken geblieben.



Ich hoffe du hattest Spaß beim Lesen und konntest dir von Oslo ein Bild machen. Oder vielleicht warst du selbst schon dort und ich konnte deine Erinnerungen mit diesem Reisebericht etwas auffrischen.

Wenn du schon mal dort gewesen bist, was hast du dir angeschaut? Welche Sehenswürdigkeiten haben wir ausgelassen?
Ich würde mich freuen, von deinen Oslo-Erfahrungen zu hören.


PS: Wir haben den Seetauglichkeits-Test bestanden und können nun auch größere Schiffsreisen vornehmen.

Kommentare

  1. Ich liebäugele schon sehr lange mit solch einer Fahrt und deine Bilder machen mir noch mehr Lust! Liebe Grüße zum Sonntag!

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    Antworten
    1. Liebe Silvia,

      freut mich wenn dir die Bilder gefallen und dich vielleicht doch überzeugt haben, so eine Fahrt mitzumachen. Empfehlenswert ist sie auf jeden Fall. Lass es mich wissen, ob du dich dafür entschieden hast.

      LG
      Kristina

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  2. Die Bilder sind einfach wundervoll. Vielleicht sollten wir auch mal eine Kreuzfahrt in Angriff nehmen.

    LG

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    Antworten
    1. Vielen Dank für dein Feedback. Freut mich wenn ich dich zu einer Kreuzfahrt anregen konnte. Es lohnt sich auf jeden Fall.

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